Schlösschen in progress

Posted Januar 25th, 2012 by Windprinzessin

Nur, weil ich erst in 4 Wochen nach GT in’s Schlösschen ziehe, bedeutet das nicht, dass die Wohnung in der Zwischenzeit brachliegt.
Der Ritter ist während meiner Abwesenheit sehr, sehr fleißig!
-seine Kartons sind (bis auf jene für die Küche und das Ankleidezimmer) alle ausgepackt. Sein Büro sieht wieder wie eines aus.
-das Aufmaß-Team von IKEA war da um die Küche zu vermessen. Bestellt wird dann wohl nächsten Montag. Ich freue mich SO SEHR auf die Küche.
-Das Dolbydingsbums-System ist angesteckert.
-Passende Gardinengleiter brachte die Rittermama. Noch nicht genug, aber zumindest ein Paar Vorhänge konnte gekräuselt und aufgehängt werden.
-Das Briefkasten- und das Wohnungsschloss sind ausgetauscht. Am Briefkasten stehen UNSERE Namen. *herz*
-Und das Klo mit dem “Sprung in der Schüssel” wurde heute ersetzt. Und ein neues Waschbecken hat der Ritter ebenfalls rausgehandelt und ausgesucht. Und sogar ein echt Tolles!

Die "Berta" (Kuhfell= Teppich des Mittelalterzeltes) liegt.

Die "Berta" (Kuhfell= Teppich des Mittelalterzeltes) liegt.

Und die Vorhänge hängen auch so rum *g*. Ist der Sonneneinfall nicht toll?

Und die Vorhänge hängen auch so rum *g*. Ist der Sonneneinfall nicht toll?

Vorher-nachher und so.

Vorher-nachher und so.

Es wird, es wird.

Geschützt: Jetzt wird es real…

Posted Januar 22nd, 2012 by Windprinzessin

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Der Ritter-Umzug

Posted Januar 22nd, 2012 by Windprinzessin

Freitag abend bin ich nach der Arbeit mit dem Zug nach Hannover gefahren.
Der Ritter hatte bereits den Großteil seiner Möbel zerlegt und sein Hab und Gut in Kartons gepackt. So galt es den Abschied von vielen Freunden zu feiern. Unsere Lieblingsbar werden wir ebenfalls vermissen. Nichts in Gütersloh kommt auch nur annähernd an das ran, was wir da zurücklassen.

Samstag früh stand ich dann sehr früh auf, um Brötchen und Aufschnitt für das Umzugshelfer-Frühstück zu besorgen. Ich habe fleißig Brötchen geschmiert, während der Ritter den Umzugswagen abgeholt hat.

Das Umzugshelfer-Team 1 war zahlreich und großartig. Innerhalb von 2,5 Stunden war, trotz Schneefall draußen, die Wohnung leer, der Umzugswagen knüppelvoll und wir auf der Autobahn.

Perfektes Umzugswetter. Not.

Perfektes Umzugswetter. Not.

In GT empfing uns das Umzugshelfer-Team 2. Und ein dickes Buffet mit Frikadellen, tausend belegten Brötchen, Frikadellen, Erbsensuppe, Kaffee, Bier… Das hatten die Rittermama und die Buchhalterin aus Ritters Firma vorbereitet.

Willkommens-Buffet

Willkommens-Buffet

Neben unseren weniger zahlreichen, aber sehr wackeren, Umzugshelfern, ließ es sich sogar der Rittervater (70!!) nicht nehmen, mitzuhelfen.

Umzugsautoausblick in die Fußgängerzone

Umzugsautoausblick in die Fußgängerzone

Rittermama hat sich mit mit dem Dampfreiniger über Sofa und Matratzen hergemacht, die Toilette und das Bad geschrubbt, alle zum Buffet geschoben und den Ritter mit ihrer großartigen Fürsorglichkeit ab und an in den Wahnsinn getrieben.
Nachdem der Wagen leer und die Bäuche voll waren, haben die Umzugshelfer tatsächlich noch mitgeholfen, die ersten Möbelstücke zusammen zu bauen. So stand um 21 Uhr nicht nur das Bett, sondern auch ein Haufen Billys und Bennos, die Schreibtischlandschaft und außerdem Internet, Telefon und Kabel-TV.

Das Bett steht!

Das Bett steht!

Um 21 Uhr haben wir die unermüdlichen Helferlein quasi aus der Tür schieben müssen und die Rittereltern, der Ritter und ich haben eine Flasche ganz großartigen Champagner aufgemacht, den die Rittermama heimlich auf der Terrasse kaltgestellt hatte.

Das zweite Glas Champagner gab es zusammen mit ein paar restlichen kalten Frikadellen und Cocktailtomaten auf dem kleinen, provisorischen und dampfgereinigten Mini-Sofa des Ritters, das nun bis zu meinem Umzug Kernstück des Wohnzimmers sein wird.

Das Provisorium :)

Das Provisorium :)

Das war also der erste Teil des Umzugs. Wirken lassen. Lächeln. Gähnen. Und um 23 Uhr sind wir totmüde in’s Bett gefallen.

Heute gab es zum Frühstück Instant-Kaffee und Buffetreste von gestern. Danach haben wir die Waschmaschine angeschlossen, über unseren Muskelkater gejammert, die ersten Kisten ausgepackt und ein Regal im Hauswirtschaftsraum aufgebaut.

HWR in progress

HWR in progress

Kleine Ruhe-Insel im Kisten-Meer.

Kleine Ruhe-Insel im Kisten-Meer.

Und um 17 Uhr musste ich dann “nach Hause”. Nach Hamburg.

Wie unwirklich, das alles.

Ruckizucki

Posted Januar 18th, 2012 by Windprinzessin

Plötzlich scheint alles seinen Gang zu gehen.

Die neue Firma hat einen Vertragsentwurf per Mail zugeschickt, ich habe diesen abgesegnet und der geht nun in die Post.
Ich habe gekündigt und mein Chef war dennoch sehr nett zu mir. *g*
Der Ritter fragt per SMS ständig, wie man welchen Gegenstand am besten verpackt und ist bald fertig.
Heute hat er sein letztes Training mit der Schwertkampft-Truppe und ist deswegen wirklich zu Tode betrübt.
Freitag geht’s dann ab nach Hannover zum Umzugswochenende.
Das Wochenende darauf steht wieder Hannover auf dem Plan: Die Wohnung grundreinigen und streichen und auf ein letztes Konzert in Hannober.
Das Wochenende danach kaufen wir in Hamburg unzählige Umzugskisten für mich und dann bricht auch in meinem kleinen Windprinzessinnen-Schloss die Hölle los.
Der 24.02. ist vermutlich mein letzter Arbeitstag und der 01.03. dann mein erster in der neuen Firma.

Wow.

Auf der Baustelle

Posted Januar 16th, 2012 by Windprinzessin

Der Ritter war heute “auf der Baustelle” um den Techniker für Internet und HD-Kabelanschluss zu empfangen, aber auch um sich umzumelden und das Kautionskonto zu erstellen.

Internet läuft, der Kabelanschluss war etwas umständlich funktioniert nun aber auch und alles Organisatorische wurde erledigt.

Ebenfalls geschafft hat er es, den Spiegelschrank aufzuhängen. Und so langsam sieht das Bad auch wie ein Bad aus.

Ganz stolz! Der Ritter der Bohrmaschine hat den Spiegel aufgehängt!

Ganz stolz! Der Ritter der Bohrmaschine hat den Spiegel aufgehängt!

Fast ein Badezimmer

Fast ein Badezimmer

Funktionaler Kabelsalat. Läuft!

Funktionaler Kabelsalat. Läuft!

Nächstes Wochenende gibt’s die erste Portion Möbel.

Ich fasse es nicht!! :)

Posted Januar 16th, 2012 by Windprinzessin

Puh, was für ein auf und ab.
Den einen Tag läuft es gut, den anderen Tag überhaupt nicht.
Den einen Tag komme ich mit dem Vermissen des Ritters gut zurecht, am nächsten bin ich der einsamste Mensch der Welt. Den einen Tag bin ich jung, gut ausgebildet, intelligent und souverän, am nächsten bin ich Ende zwanzig, somit zu jung oder zu alt, habe nur Mist gelernt und werde ewig in meiner Position hier festhängen.
Aber: Jeden Tag sage ich dem Ritter, wenn er zweifelt, dass alles gut wird. Ernsthaft selbst daran geglaubt habe ich nur jeden zweiten Tag. In etwa.

Mein Tag startete gut. Der Gang auf die Waage offenbarte mir, dass sich ein weiteres Kilo vom Acker gemacht hat. Trotz einer kulinarisch großartigen Woche, WW sei Dank! Ich habe somit meinen ersten kleinen WW-Orden, den ersten “Stern”, bekommen und bin dementsprechend gut in den Tag gestartet.

Die Arbeit tröpfelte so dahin. Wir haben aktuell wieder die heiße Phase im Vertrieb und der Tag ist straff geplant. Ich habe also kaum Zeit, festzustellen, wie sehr ich die Nase davon voll habe.
Die Mittagspause war lustig wie immer und es war durch und durch ein normaler Tag.

Bis…

das Telefon klingelte. Vorwahl von GT. Und es war #Firma dran!

Ich hätte mich ja kürzlich vorgestellt und man wäre der Meinung, das Gespräch sei ganz gut gelaufen. Ob es mir denn auch so ginge. Jaja, schon. Hmhm. Das wäre ja schön. Ich hätte gestern kündigen müssen zu Mitte Februar, oder? Ja, das stimme. Nunja, sie hätte sich eh Anfang März notiert. Ob mir das passe? Ja aber sicher! Heute würde der Betriebsrat angehört, das würde aber keine Probleme machen und somit könne ich quasi jetzt kündigen, denn der unterschriebene Vertrag ginge bereits heute in die Post.

Boah.

Kinners, ich habe einen Job! Ab 01.03.! Das wird ein krasser, anstrengender Februar, aber ich freue mich wahnsinnig darauf!
Der Ritter war quasi außer sich am Telefon. Vor Freude natürlich.

JETZT wird alles gut!!!

Nächster Halt: Ritterumzug

Posted Januar 15th, 2012 by Windprinzessin

Dieses Wochenende ist voller Entspannung. Wir waren den ganzen Samstag unterwegs. Bummeln, Trödeln, Sushi-Essen.
Zwischendrin immer mal wieder Gedanken an das nächste Wochenende. Der Umzugswagen wurde bestellt, der Sperrmüll beantragt. Der Ritter beruhigt, der null Umzugsroutine hat und, so ungewöhnlich für ihn, teilweise kopflos ist.
Er verhakt sich gedanklich bei den einfachsten Dingen. Aber die sind immer sehr schnell aufgedröselt und dann ist er beruhigt.

Eins unterscheidet und sehr: Er sieht gegen den Umzug an, ich freue mich darauf.
Am meisten freue ich mich wohl auf die erste Nacht.
Die erste Nach in UNSERER Wohnung.

Klar, die erste Zeit werden wir nicht zusammen wohnen können. Aber zumindest die erste Nacht werden wir dort gemeinsam verbringen können. Aus irgendeinem seltsamen Grund ist mir das unglaublich wichtig. Und ich würde mich um etwas betrogen fühlen, wenn ich diese nicht hätte.

Den kommenden Montag bekommen wir schon den Internetanschluss und den Montag darauf kommt das Aufmaß-Team für die Küche. Also ist der Ritter die ganze Zeit bereits in Gütersloh, schläft aber noch bei seinen Eltern.

Der nächste Samstag ist also Einzug.

WW- ein neuer Versuch

Posted Januar 14th, 2012 by Windprinzessin

Wer mich länger kennt, der weiß, dass mein Gewicht quasi eine nerver ending Story ist.
Ich habe mal etwas über 110kg gewogen, dann habe ich mit WW auf 75kg abgenommen und war auch lange sehr zufrieden damit, nach der Krebserkrankung meines ehemaligen Mannes hatte ich auf 66,6kg abgenommen. Und ich war das erste Mal echt, wirklich, richtig zufrieden. Auch das Gewicht habe ich länger gehalten. Nicht schwer, nach der Trennung. Ernährung bot mir, wie meine Arbeit, den einzigen roten Faden in all dem Chaos.
Die neue Beziehung mit einem sportsüchtigen Pumper machte es mir dann wieder schwerer. Für ihn war ich nicht sportlich und schlank genug. Und seine Atkins-Ernährung lief vollkommen gegen meine WW-Ernährungsgewohnheiten. Ich machte zwar mehr Sport, hatte aber nicht so recht die Möglichkeit, meine gelernten Essgewohnheiten anzuwenden. Das sei ja falsch und zu kohlenhydratlastig und es wäre ja so kein Wunder, wenn ich ein Figurproblem hätte. Dabei hatte ich das, meiner Meinung nach, eigentlich nicht mehr. Wurde dann aber wieder unsicher. Fühlte mich plump und undiszipliniert.
Als er mich dann betrog (mit seiner “besten Freundin”, die maximal 45kg auf die Waage brachte), suchte ich die Schuld bei mir und meiner Figur. Und verlor völlig den Boden unter den Füßen.
Als wir uns wenige Monate später dann final trennten, wog ich wieder 80kg.
Dem Ritter gefällt meine Figur wie sie ist. Frauen, die ich als wohlproportioniert und schlank bezeichne, sind für ihn “dünn” und “zerbrechlich”. Ich bin, mit mittlerweile 82kg, schlank in seinen Augen.
Gut, ich habe einfach Glück mit meiner Figur. Ich habe breite Schultern und weibliche Hüften. Dazwischen bildet sich automatisch eine Taille. Ich habe schlanke Unterarme und ein passables Gesicht. Ich bin keine klassische, kugelige, Dicke.
Trotzdem habe ich mein Wohlfühl-Limit jetzt deutlich spürbar überschritten. Diese “Muffin-Tops” in Jeans finde ich fies. Meine Taille ist schwammig und mein Gesicht zu rund.
Schon zwischendurch hatte es mich gepackt und ich habe WW in Eigenregie gestartet… und immer nach ein paar Tagen aufgegeben.
Jetzt, wo ich wieder deutlich einen roten Faden brauche, weil sich gerade so viel umwirft, bin ich wieder voll im Programm. 2kg habe ich in 9 Tagen abgenommen. Montag ist der nächste Wiegetag und ich bin gespannt.
68kg will ich erreichen und habe deshalb noch viel zu tun. Aber ich bin recht optimistisch, dass ich im Sommer wieder eine passable Figur habe.
Der Ritter unterstützt mich, auch wenn er das Problem das ich mit mir habe nicht versteht.

Weiter auf Kurs!!

Posted Januar 8th, 2012 by Windprinzessin

Am Freitag hatte ich mein zweites Vorstellungsgespräch bei #Firma, für eine Stelle, die mir unter der Hand zugespielt wurde.
Das Gefühl nach dem Gespräch war bei Weitem nicht so gut wie beim ersten. Ich würde die Stelle sicher nehmen, wenn man sie mir anbieten würde, aber die erste Position wäre mir um Längen lieber. Nun bin ich leider nicht in der luxuriösen Situation, groß die Wahl zu haben.
Ich vermute aber, dass sie mich eh nicht haben wollen. Ich wäre als Teamleiterin jünger als jedes Member des zu führenden Teams und habe bisher einfach etwas vollkommen Anderes gemacht. Ich würde mir das zwar durchaus zutrauen, aber… hm… eine Herzensstelle würde es wohl nicht werden. Trotzdem wäre ich traurig, wenn ich eine Absage bekomme. Man, bin ich bescheuert.

Nach dem Termin waren wir noch in einem großen, neuen, Möbelhaus. Kurz zusammengefasst: Unglaublich hässlicher Scheiß für teuer Geld. Wer um alles in der Welt benötigt ein silbernes Pannesamtsofa mit brilli-verzierten Polsterknöpfen? Also, wer auf der Welt, der keinen Puff betreibt? Und der Küchenberater hatte den Charme eines Gebrauchtwagenverkäufers. Abgesehen davon waren die ganzen ausgestellten Küchen für ihre Features viel zu teuer. Neneee…

Abends haben wir es genossen, dass die Rittereltern ausgeflogen waren und haben die Sauna besetzt. Wenn wir mal “groß” sind, bekommen wir auch eine Sauna!

Samstag sind wir in der Frühe schon zu IKEA gefahren. Die Küchen dort gefielen uns deutlich besser und wir haben ohne “Ehekrach” eine Küche gefunden und konfiguriert, die uns beiden gefällt. Aber noch nicht bestellt, da wollten wir sicherheitshalber den Raum noch ein zweites Mal vermessen. Mitgenommen haben wir 3 Sets Vorhänge für’s Schlafzimmer, die ich noch mit Gardinenkräuselband verarzten muss, ein Badezimmerregal und einen Spiegelschrank. Und eine neue Klobürste! *lach*
Anschließend sind wir, das erste Mal ganz allein, in unsere Wohnung gefahren. Wir standen dort, strahlten uns an und nichts weiter. Einfach nur unbändige Vorfreude und das Wissen, dass wir es schaffen, egal wie holprig es jetzt wird.

Das Regal haben wir, ebenso wie den Spiegelschrank, zusammengebaut. Das Regal auch schon aufgestellt, aber für den Spiegelschrank fehlte die Bohrmaschine. Und wir haben die Küche vermessen. Ich denke, der Ritter setzt sich bei nächster Gelegenheit noch mal mit einem IKEA-Menschen zusammen um auszuschließen, dass wir uns etwas ausgesucht haben, was nicht geht.

Meine eigenen Schlüssel

Meine eigenen Schlüssel

Bau-Ritter

Bau-Ritter

Baustelle Zwei

Baustelle Zwei

Erster Bauerfolg

Erster Bauerfolg

Ich muss nun weiter abwarten. Und auf die Hilfe der Götter warten, was meinen Job angeht.

Scheißhaufen en detail

Posted Januar 5th, 2012 by Windprinzessin

Puh, ich kann das echt kaum erzählen, so ungeheuerlich finde ich das.
Es ist Ritters Firma, die er zusammen mit 2 anderen Leuten führt. Alle drei sind seit Jahren Geschäftsführer und jeder hat seinen Aufgabenbereich.
Ab nächsten Monat sollte er dann wieder Vollzeit einsteigen. Sollte.
Gestern(!) kam der Geschäftsführer der für Finanzen und Buchführung zuständig ist damit raus, dass er seit Monaten(!) nicht auf die Konten geschaut hätte und sie sich den Ritter in Vollzeit gar nicht leisten können. Bis mindestens Juni nicht.
Dabei hatte genau der Geschäftsführer seit November immer wieder gesagt “das ist überhaupt kein Problem, wir haben das Geld locker.”
Damit kommt der JETZT rum. Jetzt, wo der Ritter seine Wohnung in Hannover gekündigt hat, wo wir gemeinsam eine große Wohnung in Gütersloh angemietet haben und ich einen großartigen, super bezahlten(!) Job in Hamburg ausgeschlagen habe. Hätte der Ritter das gewusst, hätte er dem Verkauf der Firma zugestimmt und wäre zu mir in mein geliebtes Hamburg gezogen.
Der Ritter ist dann jetzt mal eben arbeitslos. Und sitzt ab dem 21.01. allein in einer riesigen, leeren Wohnung am Arsch der Heide, doppelt so viele Kilometer von mir entfernt wie aktuell noch.
Ganz ehrlich?- Ich habe den ganzen Abend geheult wie ein Schlosshund.

Glücklicherweise hat der Ritter Rücklagen, die es ihm eine gewisse Zeit ermöglichen, sich über Wasser zu halten. Aber ich muss jetzt SCHNELL nach GT. Und er wird sich dort über kurz oder lang etwas anderes suchen müssen, wenn er keinen seiner Mitarbeiter entlassen möchte, um sich sein eigenes Gehalt leisten zu können.

Ich bin angemessen fassungslos. Und nervös angespannt.