Geschützt: Liebe auf den dritten Blick?

Posted Mai 16th, 2012 by Windprinzessin

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Burgfest in Vlotho

Posted Mai 13th, 2012 by Windprinzessin

Die letzten Tage habe ich jeden Abend nach Feierabend gestickt und genäht, denn endlich musste mein Set Wiki-Klamotten fertig werden. Leider hatte ich mir zu Beginn eine ätzend komplexe Stickerei ausgesucht, obwohl ich wirklich kein Sticktalent bin. Das war zum Schluss echt nicht mehr schön. Aber gestern Nachmittag wurde endlich alles fertig, weshalb wir heute in Gewandung auf das Burgfest in Vlotho fahren konnten.

Der Markt ist wirklich sehr nett gelegen. Auf einem Berg, an den Resten einer alten Burg. Kein großer Markt, aber auch nicht zu klein. Eher familiär und liebevoll aufgezogen. Und mit 3 Euro Eintritt nun wirklich kein teures Vergnügen! Auch die Preise für Getränke und Essen liegen gefühlt unter den Kursen, die auf den Hiller-Märkten (MPS) aufgerufen werden.

Neben ein paar bekannten Gesichtern haben wir Kontakte zu neuen Leuten geknüpft und können uns gut vorstellen, nächstes Jahr auch hier in Vlotho zu lagern.

Meine erste Wiki-Klamotte

Meine erste Wiki-Klamotte

Gewandung im Einsatz

Gewandung im Einsatz

Und mal nur Köppe

Und mal nur Köppe

Fazit: Ein wirklich schöner Tag!

Na, großartig.

Posted Mai 7th, 2012 by Windprinzessin

Ich darf nun, zunächst auf unbestimmte Zeit, ein Medikament nehmen, welches normalerweise Demente auf’s Auge gedrückt bekommen.
Dement bin ich nicht, habe aber zusätzlich zu meinem mich seit 6 Jahren begleitenden Tinnitus noch eine weitere schwere Hörstörung hinzubekommen. Bestimmte Frequenzen lösen bei mir ein ziemlich enervierendes Klingeln aus (ähnlich dem Bimmeln einer Straßenbahn) und neben dem Tinnitus-Fiepton habe ich nun auch ein anhaltendes Brummen im Ohr. Ähnlich einer Waschmaschine im Schleudergang, die im Nebenraum steht.
Glücklicherweise(?) aber nur auf dem linken Ohr. Und es ist weder verstopft, noch organisch beschädigt (na das ist doch immerhin deutlich positiv).
Laut Onkel Doc soll ich mich “schonen”, wie auch immer das gehen soll…

...

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DIE Uhr.

Posted Mai 2nd, 2012 by Windprinzessin

Seit 10 Jahren habe ich keine Armbanduhr getragen.
Die Damenuhren waren mir zu klein, zu filigran, zu sachlich, zu tussig, zu blingbling, meist mit Metall-Gliederarmband und ohne sichtbares Innenleben.
Männeruhren waren aber leider zu wuchtig, zu goldig, mit hässlichem Zifferblatt, (logischerweise) nicht feminin genug und immer mit viel zu langem Armband.

Dann habe ich per Zufall im Netz DIE Uhr gesehen… und durfte feststellen, dass es ein Auslaufmodell von 2011 war und somit regulär nicht mehr zu bekommen. NARF!
Dank dem Einsatz des Fossil-Service-Teams, meiner Lieblings-Ex-Kollegin und dem Fossil-Outlet in Berlin, habe ich sie nun doch bekommen.

DIE Uhr. ♥

Ein bisschen tussi (rosa Perlmutt-Ziffernblatt), ein bisschen blingbling (mini Strass-Steinchen), sicher nicht zu filigran (ein Klopper!), mit Lederarmband UND sichtbaren Zahnrädchen (und sie bewegen sich!).

Ab heute trage ich dann wieder Armbanduhr. *g*

Verliebt in eine Uhr

Verliebt in eine Uhr

Pupskackdrecksmistscheiß mit Fell

Posted April 29th, 2012 by Windprinzessin

“Pupskackdrecksmistscheiß” war wohl heute das meistbenutze Wort des Tages.
Nach einem späten Frühstück und einem generell entspannten Start in den Tag, wollten wir dann doch mal etwas tun. Ein wenig aufräumen, ein wenig Mittelalter-Möbel lasieren, ein wenig Nieten in Gürtel kloppen und am Klappmantel weiternähen.
Letzterer war es dann auch, der mit sämtlichen bekannten und frisch generierten Schimpfworten belegt wurde.

Ein KACKDING!

Ich nähe ja hier und da mal was und es kommt in der Regel auch etwas Tragbares dabei herum, aber ich habe noch nie etwas gefüttert. Und nichts mit Pelz verbrämt. Und schon gar nicht in Kombination. Vielleicht wäre es klüger gewesen, das step-by-step anzugehen. Das weiß ich jetzt.

Irgendwann, nachdem ich zum dritten Mal eine besonders gründliche Naht auftrennen musste, hatte ich den Papp sehr, sehr gründlich auf und feuerte das ganze “Werk” mit allem, was die gute Erziehung meiner Mutter nicht aus meinem Wortschatz getilgt hat, in die Ecke. Schluss. Aus. Feierabend. Am Arsch, Kackmantel.

In der Ecke wäre der Kackmantel wohl auch geblieben, wenn der Ritter nicht im Türrahmen gestanden hätte, um mich schallend auszulachen.
“Tourett-Schneiderin” nannte er mich und schickte mich mit zwei Toffifees ins Wohnzimmer, um sich dann selbst hinzusetzen um die falschen Nähte aufzutrennen.

Mein Gemüt war, als er vermeldete, dass das geschafft sei, soweit abgekühlt, um noch ein wenig weiter zu nähen.
Fertig ist er noch nicht und es muss noch der eine oder andere grober Schnitzer kaschiert werden, aber man sieht immerhin schon, was es werden soll.

Man erkennt's langsam: Ein Klappmantel

Badezimmer-Highway

Posted April 27th, 2012 by Windprinzessin

Unsere Küche, des Ritters Arbeitszimmer und unser Bad haben ein Fenster zum Lichthof raus. Und auf der gegenüberliegenden Seite des Lichthofs ist nix, außer einer (zugegeben… nicht sehr hübschen) Wand. Man kann also nicht zu uns reingucken, was ziemlich fein ist, denn so brauchen wir keine Gardinen.
Bis jetzt.
Netterweise hat unser Vermieter uns angerufen um uns mitzuteilen, dass der Nachbar, dem die Wand gegenüber unserer Fenster gehört, diese demnächst renovieren möchte. Efeu ab, neu spachteln und frisch streichen. Dafür kommt ein Gerüst in den Lichthof. DIREKT vor unser Badezimmerfenster.
Das, das keine Gardinen hat. Und das keine bekommen kann, ohne, dass wir Löcher in die Fliesen bohren. Naaaaaaaaaaaarf.

Ich gehe dann mal eine Rolle Milchglasfolie kaufen.

“Nutzgarten” im Wachstum

Posted April 26th, 2012 by Windprinzessin

Anders als meine Mama habe ich keinen grünen Daumen. Daher waren die letzten grünen Fensterbankbewohner mehr so Fabrikat “Hartplastik aus dem schwedischen Möbelhaus”.
Allein dem Dschungelbestand aus der Ritterschen Singlewohnung und seiner Aversion gegenüber meinen kleinen, braundaumen-resistenten Mitbewohnern, ist es geschuldet, dass wir nun zahlreiche “echte” Blümchen beherbergen. Um die seltsamerweise ICH mich hauptsächlich kümmere. Und sie (das ist das Verblüffende an der Geschichte) trotzdem noch leben.

Neben dem üblichen Deko-Gesträuch in der Wohnung (und dem standhaft verteidigten Plastik-Grünzeug in der für echte Blumen zu dunklen Küche) haben wir uns auch an “Nutzpflanzen” gewagt!
Auf der Terrasse wachsen in den Kästen Erdbeerpflanzen und Radieschen, der Schnittlauch wird auch langsam, nur der Liebstock hält sich noch bedeckt.
Auf der Fensterbank in der Wohnung stehen mittlerweile 8 kleine, noch nicht schulpflichtige, Stabtomaten-Pflanzen. Für die ist es draußen einfach noch zu frisch.

Ich bin mal sehr gespannt, ob wir auch wirklich etwas ernten werden!

Erdbeerpflanzen

Erdbeerpflanzen

Radieschen

Radieschen

Stabtomaten-Zöglinge

Stabtomaten-Zöglinge

Nochmal Freilichtmuseum Detmold

Posted April 24th, 2012 by Windprinzessin

War einfach so hübsch da.

Es lohnt sich wirklich!

Und sonst so?

Posted April 24th, 2012 by Windprinzessin

Mein Alltag wird nicht vom Tod meines Vaters und dem Drumherum dominiert.
Nicht von den erneuten finanziellen Belastungen, die dadurch in Kürze wieder über mich hereinbrechen.
Auch nicht davon, dass mir die Arbeit nicht 100% zusagt, mich aber sehr einnimmt.
Selbst mein geliebtes Hamburg vermisse ich nicht so elendig wie befürchtet.

Privat geht es mir gut. All das… Vater, Geld, Arbeit, neuer Wohnort… es ist mir egal. Es geht mir gut.

Das Zusammenleben mit dem Ritter ist, wie unsere gesamte Beziehung: Es geht uns leicht von der Hand. Es ist entspannt. Es soll einfach so sein.
Intuitive Gewissheit.

Was so rauskommt

Posted April 22nd, 2012 by Windprinzessin

Hunderttausende Euro Schulden. HUNDERTTAUSENDE.
Ein Großteil auf den Namen seiner Mutter. Weiß sie das?
Ein eigenes Konto besaß er nicht. Wohin ging sein Gehalt?
Ein Laptop. Neu. Leer.
Fotos?- Kaum.
Privates? Quasi nichts.
85€ Unterhalt hätte er pro Kind zahlen sollen. Keiner von uns war ihm das wert.
Er überwies Oma monatlich ihre Rente. Wer tut das nun?
Sein Vermieter wird auf den Kosten der Entrümpelung der Messiewohnung sitzen bleiben. Mitleid.
Seine ganzen “Freunde” werden wohl keinen Center ihres “geliehenen” Geldes wiedersehen. Fremdschämen.
Der Bekannte der ihn fand und in’s Krankenhaus brachte, lieh ihm kürzlich noch über 5000€.
Für ein Auto. Das er vor 2 Wochen zu Schrott fuhr.
Wohin ist er mit all dem Geld? Was hat er den ganzen Tag gemacht?
Mutti hat Recht: Das erste Mal in seinem Leben, wird er “seinen Verhältnissen entsprechend” behandelt. Jetzt, bei seiner Beerdigung.
Und doch schmerzt mich jeder einzelne Cent.
Ich werde für seinen Tod mehr zahlen müssen, als ich ihm in seinem ganzen Leben wert war.